Ist ein dreibeiniger behinderter Hund erbärmlich?

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Letztes Jahr wurde auf Facebook ein Foto eines griechischen Dreibeinhundes namens Nontas veröffentlicht. Seine Pfote war nach einem Angriff von zwei anderen Hunden amputiert worden und er hatte über 18 Monate in einem Tierheim auf einen Besitzer gewartet. Es war Liebe auf den ersten Blick für mich und wir beschlossen, ihn zu adoptieren.

Das Treffen
Im Mai kam Nontas mit seinem Flugbegleiter Pieter am Flughafen an. Als Pieter mir Nontas reichte, fragte er mich, warum ich einen Hund mit drei Beinen gewählt habe. Meine Gegenfrage war: Warum nicht? Schließlich verliebe ich mich immer in die Augen eines Hundes und niemals in seine Pfoten. Ein Bein war mir mehr oder weniger egal und ich lernte bald, dass es Nontas selbst egal war.

Rollstuhl? Nein danke!
Nontas fühlte sich hier schnell zu Hause und wurde sofort vom Rudel akzeptiert. Da er nach der Amputation nicht viele Möglichkeiten zum Gehen hatte, war er außer Form. Seine Muskeln des verbleibenden Hinterbeins waren daher immer noch sehr schwach. Da Nontas ein behinderter Hund mit drei Beinen ist, habe ich beschlossen, ihm einen Rollstuhl zu kaufen.

In diesem Rollstuhl konnte er mit einem Hinterbein laufen, denn dieses Bein hatte natürlich viel zu ertragen. Nontas wiegt 30 Kilo und ich hatte Angst, dass es durchhängen würde. Als ich Nontas in den Rollstuhl gehoben hatte, sah er mich sehr dumm an. Er wedelte mit dem Schwanz, weigerte sich aber zu gehen. Ich rief ihn an und er kam zu mir herüber, danach legte er sich auf den Rücken und das ist natürlich schwer zu gehen. Mir wurde schnell klar, dass Nontas diesen Rollstuhl nicht mochte und seitdem das Ding in der Garage nicht mehr benutzt wurde. Wenn Nontas jemals Probleme beim Gehen hat, werden wir es erneut versuchen.

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